
Der Wirkstoff gehört zu den sogenannten PDEHemmern.
| Quelle | Rezeptpflicht | Preis (Durchschnitt) | Online-Bestellung möglich |
|---|---|---|---|
| Apotheke | Ja | 60 € | Nein |
| Online-Apotheke | Nein | 45 € | Ja |
| Schwarzmarkt | Nein | 30 € | Ja |
| Arztpraxis | Ja | 60 € | Nein |
Pfizers Viagra war die erste Tablette zum Schlucken gegen erektile Dysfunktion. Zwischenzeitlich setzte Pfizer damit gut zwei Milliarden Dollar im Jahr um. Mittlerweile verkauft das Mittel die börsennotierte Pharmafirma Viatris, die aus einer ehemaligen Pfizer-Sparte und dem Unternehmen Mylan entstand.
| Vorteil | Beschreibung | Zielgruppe |
|---|---|---|
| Anonymität | Keine Notwendigkeit, einen Arzt aufzusuchen | Männer mit Schamgefühl |
| Zeitersparnis | Schnelle Beschaffung über Online-Apotheken | Berufstätige Männer |
| Verfügbarkeit | Leichter Zugang ohne bürokratische Hürden | Männer in ländlichen Gebieten |
| Flexibilität | Kauf zu jeder Tageszeit möglich | Alle Altersgruppen |
Bereits lief der Patentschutz für die Mittel aus, seither sind zahlreiche Nachahmerprodukte auf dem Markt. In der Milligramm-Variante etwa gab es zuletzt knapp 90 Arzneimittel zur oralen Einnahme. Eine Milligramm-Tablette von Viatris kostet aktuell etwa 14,17 Euro, die von Kohlpharma 11,20 Euro und die von Orifarm 8,93 Euro. Intuitiv, schnell und immer aktuell - jetzt Handelsblatt App installieren. Viagra-Tabletten: Das Mittel ist derzeit verschreibungspflichtig und wird so schnell nicht aus der Rezeptpflicht entlassen. Foto: dpa.
Viagra-Freigabe: Schon die dritte Ablehnung. Zur Startseite Nachricht an die Redaktion. Mit Abnehmspritzen und Fokus auf Wechseljahre: So will Weight Watchers aus der tiefen Krise finden. EU will Arzneimittelversorgung sichern — Gesundheitsministerin warnt vor Abhängigkeit.
Was hilft, diese toxischen Idealbilder abzubauen und Versagensängste zu nehmen, sind natürlich auch vereinfachte Zugänge zu Medikamenten, aber nicht durch eine Aufhebung der Rezeptpflicht. Besser wären da schon empathische Beratungsangebote durch die behandelnden Ärzte, gerne auch mithilfe von digitalen Angeboten, die ja überall im Kommen sind, durch die neue gesetzgeberische Impulse auch gefördert werden und es dem Patienten erleichtern, einen Arztkontakt einzugehen. Zum Inhalt springen. Zur Merkliste hinzufügen X. SPIEGEL: Könnten nicht auch Ärztinnen und Ärzte den Antrag eingebracht haben?
SPIEGEL: Welche Vorteile hätte das Ende der Rezeptpflicht? SPIEGEL: Und die Nachteile? Mehr lesen über. Leben Sexualität Gesundheitsvorsorge Männergesundheit Viagra. Die Wiedergabe wurde unterbrochen.
Audio Player minimieren. Helfen Sie uns, besser zu werden. Haben Sie einen Fehler im Text gefunden, auf den Sie uns hinweisen wollen? Oder gibt es ein technisches Problem? Melden Sie sich gern mit Ihrem Anliegen. Weil die Autobranche schwächelt — So entsteht Deutschlands neue Leitindustrie. Zum Leben zu wenig: Deutschland enttäuscht WHO-Hoffnungen. Durch E-Rezept kaufen Kunden mehr Medikamente im Netz.
| Produkt | Dosierung | Menge + Bonus | Preis | |
|---|---|---|---|---|
| Viagra Original | 100mg | 120 + 8 Pillen | 470.39€ 447.99€ | |
| Viagra Super Active | 100mg | 120 + 16 Pillen | 198.37€ 188.92€ | |
| Viagra Oral Jelly | 100mg | 21 Tütchen | 78.66€ 74.91€ | |
| Viagra Generika | 150mg | 360 + 10 Pillen | 423.48€ 403.31€ | |
| Viagra Generika | 50mg | 270 + 8 Pillen | 198.48€ 189.03€ | |
| Viagra Generika | 150mg | 180 + 10 Pillen | 236.46€ 225.20€ | |
| Viagra Generika | 50mg | 360 + 10 Pillen | 225.33€ 214.60€ | |
| Viagra Generika | 200mg | 20 Pillen | 61.69€ 58.75€ | |
| Viagra Generika | 50mg | 60 + 4 Pillen | 83.93€ 79.93€ | |
| Viagra Generika | 200mg | 360 + 10 Pillen | 481.98€ 459.03€ | |
| Viagra Generika | 50mg | 10 Pillen | 26.87€ 25.59€ | |
| Viagra Generika | 25mg | 360 + 10 Pillen | 213.68€ 203.50€ | |
| Viagra Original | 100mg | 48 + 4 Pillen | 207.15€ 197.29€ | |
| Viagra Professional | 100mg | 270 + 6 Pillen | 456.97€ 435.21€ | |
| Viagra Super Active | 100mg | 60 + 8 Pillen | 116.84€ 111.28€ | |
| Viagra Generika | 100mg | 360 + 10 Pillen | 330.21€ 314.49€ |
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Das Potenzmittel Viagra darf in Deutschland weiterhin nur auf Rezept abgegeben werden. Ein Gremium des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte BfArM hat einen entsprechenden Antrag des Herstellers Viatris abgelehnt, den Wirkstoff dahinter aus der Verschreibungspflicht zu entlassen. Das teilte die Behörde am Dienstag mit. Von acht stimmberechtigten Mitgliedern hätten sich sieben dagegen ausgesprochen. Die blaue Tablette in Rautenform hatte der US-Pharmakonzern Pfizer auf den Markt gebracht. Meine News. Exklusiv für Abonnenten. Research Institute. Künstliche Intelligenz. Management Campus.
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SPIEGEL: Sie sagten, dass die Medikamente mit dem Wirkstoff Sildenafil gut erforscht sind. Wülfing: Dass ein Medikament gut erforscht ist, bedeutet ja nicht gleich, dass es sich jeder, der es haben möchte, einfach so besorgen können sollte. Wie gesagt: Aus ärztlicher Sicht bestehen vor Gabe dieser Medikamente zu viele Fragen. Zum Beispiel auch diese: Ist es dem Patienten gerade aus gesundheitlicher Sicht überhaupt zu empfehlen, sexuelle Aktivitäten aufzunehmen? Wäre das nicht auch hier die Lösung?
Wülfing: Ich schätze, welche genaue Erkrankung man hat, kann man weder selbst beurteilen, noch kann einem das der Apotheker sagen, dem man ein paar Minuten lang gegenübersteht. Würde man das in Deutschland also auch so umsetzen wollen, würde ich schon gerne wissen: Wer übernimmt die Verantwortung für diejenigen, die durch die ärztlich ungeprüfte Einnahme von Viagra und Co. SPIEGEL: Kann Viagra süchtig machen? Wülfing: Das nicht. Natürlich ist es so, dass diese Medikamente, wenn sie funktionieren, rein theoretisch einen häufigen Sexualkontakt ermöglichen — nachdem man wiederum süchtig werden kann.
Dann spräche man allerdings von Sex-, nicht von Viagra-Sucht. SPIEGEL: Sie begleiten seit vielen Jahren Männer mit Erektionsstörungen. Haben Sie beobachten können, dass sich der Umgang damit in all der Zeit verändert hat? Wülfing: Ich überblicke etwa 20 Jahre Berufsleben und kann sagen: Einerseits habe ich schon das Gefühl, dass es mehr Männer als früher gibt, die offen und locker mit ihrer Erkrankung umgehen. Das liegt sicherlich auch daran, dass es viel mehr Aufklärung darüber gibt als noch vor einigen Jahren, zum Beispiel in sozialen Netzwerken. Deutscher Wirtschaftsbuchpreis. Morning Briefing.
Homo Oeconomicus. Global Challenges. Daten und Visualisierungen. Journalismus Live. Alle Themen. Economic Challenges. Rethink Work. Beyond the obvious. Wall Street mit Markus Koch. Die neusten Handelsblatt-Ratgeber. Handelsblatt App im App Store Handelsblatt App im Google Play Store.
Wer Viagra braucht, der hat in den meisten Fällen eine medizinische Vorgeschichte, die er vor der Einnahme abklären muss: Besteht die Gefahr von Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten? Das kann im Zweifel der Apotheker abfragen, aber macht der das auch immer? Ein weiterer Aspekt: Durch ein Ende der Rezeptpflicht würden auch die Kontrolltermine nach der Einnahme wegfallen. Dabei ist ja gerade das wichtig, nämlich abzuklären, ob Nebenwirkungen aufgetreten sind, und herauszufinden, ob eine Therapie erfolgreich ist oder man nachjustieren muss. SPIEGEL: Wenn Sie das Gremium hätten beraten können, welche Empfehlung hätten Sie ausgesprochen?
Manche von uns haben erst durch diese Interview-Anfrage des SPIEGEL von den Beratungen des Ausschusses erfahren. Wir alle hätten bestellen viagra super active rezeptfrei uns gewünscht, ein Meinungsbild abgeben zu dürfen. Wir lehnen die Abschaffung der Rezeptpflicht ab, weil die Nachteile für die Patienten klar überwiegen. SPIEGEL: In dem Sachverständigenausschuss, der am Dienstag tagt, sitzen auch Medizinerinnen und Mediziner. Wülfing: Die Expertinnen und Experten, die in diesem Ausschuss zusammenkommen, stammen vor allem aus der Pharmakologie, der Pharmazie, und ja, auch aus dem medizinischen Bereich: Fachleute aus der Inneren Medizin, aus der Jugendmedizin und aus der Veterinärmedizin sind dabei.
Es ist aber kein Facharzt für Urologie anwesend. Das muss auch nicht dauerhaft sein, weil die Minderheit der Medikamente, über die dort beraten wird, in unseren Bereich fällt. Umso mehr hätten wir uns aber gewünscht, in diesem speziellen Fall hinzugezogen zu werden. SPIEGEL: Man könnte auch sagen: Wir vertrauen darauf, dass die Kolleginnen und Kollegen ihren Job schon machen. Wülfing: Das machen wir selbstverständlich auch — und hoffen, dass unsere Standpunkte, die ja das Wohl des Patienten im Fokus haben, dieselben sind. Handelsblatt Börse. Handelsblatt ePaper. Handelsblatt Archiv. Finanzvergleich Anzeige. Produktvergleich Anzeige. Abo Vorteile. Handelsblatt KI Circle. PULSE Women Economic Network. Research Institut. Nutzungsrechte erwerben. Feedback geben. DoktorABC Redaktionsteam Zuverlässige und geprüfte medizinische Informationen, zusammengestellt von unserem Redaktionsteam und Ärzten.
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Wer den Antrag auf Aufhebung der Rezeptpflicht gestellt hat, wird im Vorhinein grundsätzlich nicht bekanntgegeben. Auch deshalb gilt der Ausgang der Besprechung unter Expertinnen und Experten als offen. Im Gespräch mit dem SPIEGEL beschreibt der Hamburger Urologe Christian Wülfing, welche Vorteile ein Ende der Rezeptpflicht mit sich bringen würde — und warum er gleichzeitig mit Sorge und Verwunderung auf den kommenden Dienstag blickt. SPIEGEL: Herr Wülfing, wieso wird überhaupt darüber diskutiert, ob es Viagra und Co. Christian Wülfing: Ich kann rezeptfreie potenzmittel viagra mir eigentlich nur vorstellen, dass der Wind, der hier bläst, direkt aus der Pharmaindustrie kommt: Zum einen, weil hier ein enormes Interesse daran besteht, gegen den Schwarzmarkt vorzugehen, über den sehr viele Männer Viagra und andere potenzfördernde Tabletten beziehen.
Es ist inzwischen belegt, dass sie sich aus Angst und Scham, zum Arzt zu gehen, über illegale Kanäle mit den Medikamenten versorgen. Zum anderen sind diese Medikamente seit rund 20 Jahren auf dem Markt. Da fragt sich die Industrie natürlich: Kann man die nicht freigeben? Was den Absatz mit Sicherheit enorm steigern würde. Wülfing: Das glaube ich eher nicht, denn wer würde wollen, dass seine Patienten nicht mehr kommen, um sich untersuchen zu lassen, um das Problem gemeinsam zu anzugehen?
Wobei man natürlich trotzdem noch, falls man nicht online bestellt, mit jemandem über die Sache sprechen muss: in der Apotheke nämlich. Wülfing: Die überwiegen aus meiner Sicht ganz klar. Ohne Rezeptpflicht geht die ärztliche Kontrolle gänzlich verloren. Die erektile Dysfunktion ist in den meisten Fällen Symptom einer zugrunde liegenden Erkrankung. Erektionsstörungen können auch Frühwarnsignal eines bevorstehenden Herzinfarkts sein. Die Folge davon ist eine bessere und länger andauernde Erektion bei etwa 90 Prozent der Männer mit Potenzproblemen. Auch in der Apotheke kann man dies nicht! Aber natürlich dient diese Entscheidung einzig dem Schutz der Anwender. Ein Arzt muss somit immer zunächst die Notwendigkeit einer Einnahme individuell feststellen, damit eine Gefährdung der Gesundheit vermieden wird - dies kann übrigens auch mittels telemedizinischen Diensten erfolgen.